Inszenierungen

mit Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen
Inszenierungsarbeit, also die Umsetzung eines bereits bestehenden Textes mit einer Gruppe oder das eigenständige Erarbeiten eines Stückes kann ganz vielfältig angegangen werden. Ein besonderes Anliegen ist mir hier, der persönliche Bezug der Spieler:innen zum Thema und dem Stück. Hierbei stehen vor allem die Interessen, Potentiale und Motivationen der Teilnehmer:innen im Zentrum. Basierend darauf findet die Stückentwicklung statt.
Beispiele



Im Jahre 3000
Wie sieht die Welt in der Zukunft aus? Wie leben die Menschen in der Zukunft? Welche technischen Neuerungen gibt es im Jahre 3000 und mit welchen Problemen schlägt sich die Menschheit noch herum. Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Kinder- des Theater.Labs des Bürgerhaus Oslebshausen (Bremen) beschäftigt und daraus ein futuristisches Science-Fiction-Stück entwickelt. Die Aufführung dieses 45-minütigen Theaterstückes fand im Mai 2025 statt.
Der kleine Prinz
Im März 2023 fand die jährliche Theater-Inszenierung der Christy-Brown Schule (CBS) in Herten statt. Die CSB ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung (KME). Dort inszenierte ich gemeinsam mit meiner Kollegin Lisa Herz „Der kleine Prinz“ mit den siebten Klassen. Vier Wochen hatten die Klassen Zeit das Stück, inklusive Bühnenbild, Kostüme und Choreografien gemeinsam mit den Lehrer:innen und Assistenzkräften vorzubereiten. Diese Inszenierung findet mittlerweile schon über 15 Jahre lang statt und fest im Lehrplan und Schulalltag integriert.
TheaterZONE
Fünf Frauen aus der JVA-Außenstelle standen dafür auf der Bühne. Keine der Inhaftierten hatte zuvor Theater gespielt – und doch erzählten sie mit eindrucksvoller Präsenz ihre eigenen Geschichten. Die Grundlage bildete das Thema „Konstellationen“ – jene Lebensverbindungen, in die wir hineingeboren werden oder die wir selbst wählen. Die Szenen entstanden aus biografischen Erlebnissen der Frauen: konfliktreiche Beziehungen, Depressionen, der Moment des Strafantritts – aber auch Bewältigungsstrategien, Einsamkeit und die Suche nach Verbindung. Ein roter Stoff symbolisierte dabei den Lebensfaden, der alle Erzählungen miteinander verknüpfte.
Aktuelles
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Tanz.Lab
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Jede:r kann tanzen!
Im Herbst 2024 gründete sich im Bürgerhaus Oslebshausen eine Tanzgruppe für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Gemeinsam mit meiner Kollegin Nailca Bogdanski entwickelten wir Tanzperformances, in denen die Ideen und Ausdrucksformen der Kinder im Mittelpunkt stehen. Die Aufführungen verbinden zeitgenössischen Tanz, Hip-Hop-Elemente, Improvisation, TikTok-Tänze sowie Tänze aus den Familien der Teilnehmenden und spiegeln so die Vielfalt ihrer kulturellen Hintergründe wider. Frei nach dem Motto „Jede:r kann tanzen“ steht die Förderung von Bewegungsfreude, Ausdruck und gemeinschaftlichem Erleben im Fokus. Das Tanzen findet wöchentlich statt und wird unter anderem durch Förderprogramme wie „Kultur macht stark“ unterstützt.

Konkrete Infos finden sich hier und unter Angebote.



