„Theatre is a form of knowledge; it should and can also be a means of transforming society.
Theatre can help us build our future, rather than just waiting for it.“ ~Augusto Boal
Boals Worte fassen das zusammen, was ich im Theater sehe: Theater ist für mich mehr als künstlerischer Ausdruck – es ist ein Ort, an dem Menschen aufeinandertreffen, Erfahrungen teilen und Veränderungen denken können. Im gemeinsamen Spiel entstehen neue Perspektiven, das Fragen nach Verantwortung und das Erproben von Handlungsmöglichkeiten. Theater eröffnet die Chance, Gesellschaft nicht nur zu spiegeln, sondern aktiv mitzugestalten.
Expertise
Künsterlische Leitung
Künstlerische Projektleitung bedeutet für mich die Verantwortung für die inhaltliche, ästhetische und strategische Ausrichtung eines Projekts.
Ich verstehe diese Rolle als ein ausgewogenes Zusammenspiel von klarer Struktur und kollaborativem Arbeiten auf Augenhöhe, getragen vom Vertrauen in die Expertise aller Beteiligten. Ziel ist es, kreative Prozesse zu ermöglichen, ohne dabei Ziele, Zeitrahmen und Verantwortlichkeiten aus dem Blick zu verlieren – und so Sicherheit ebenso wie künstlerische Freiheit zu schaffen.
Inhaltlich umfasst meine Arbeit Recherche und Analyse, das Verfassen wissenschaftlicher Texte, die Konzeption künstlerischer und wissenschaftlicher Projekte, deren Umsetzung sowie das kontinuierliche Monitoring der Projektziele.
Seit 2015 arbeite ich regelmäßig als künstlerische Leitung in unterschiedlichen Projekten und habe diesen Schwerpunkt im Rahmen meines Masterstudiums vertieft. Seit 2022 leite ich verstärkt größere, geförderte Projekte, unter anderem im Rahmen von Erasmus+.
Beispiele
04/2024-09/2026 – Künstlerische Leitung im Projekt „Participatory Performing Arts“
Eine Kooperation von sechs europäischen Organisationen. Auf Grundlage von Interviews sowie umfassender lokaler Recherchen zu partizipativen Theatermethoden wurde ein Trainingsprogramm entwickelt, das junge Menschen methodisch darin unterstützte, eigene partizipative Theaterformate zu konzipieren und umzusetzen. Im Rahmen des Projekts fanden mehrere internationale Trainingskurse, ein Jugendaustausch sowie über einen Zeitraum von sechs Monaten selbstorganisierte lokale Projekte statt, die von den Teilnehmenden eigenverantwortlich initiiert und durchgeführt wurden.
Mehr dazu: https://www.theater-impulse.de/%C3%BCber-uns/projekte/aktuelle-projekte/
Fokus: Partizipative Theatermethoden, Sensibilisierung für die Arbeit mit marginalisierten Gruppen
04/2022-09/2023: Im Rahmen des Projekts wurden mehrere internationale Trainingskurse sowie lokale Theaterworkshops konzipiert und umgesetzt.
Die künstlerische Leitung verantwortete dabei insbesondere die inhaltliche Konzeption, die Koordinierung der Projektabläufe sowie das kontinuierliche Monitoring der künstlerischen und pädagogischen Zielsetzungen.
Mehr dazu: https://www.theater-impulse.de/%C3%BCber-uns/projekte/projektarchiv/
Fokus: Theater ohne Sprache in der Arbeit mit transkulturellen Gruppen
06/2022-08/2023: Künstlerische Leitung des Projektes “Open Fields – Young Artists
Networks”
Begleitung junger Künstler:innen auf ihrem Weg der Professionalisierung durch Workshops zu künstlerischen Arbeitsweisen sowie zu Themen wie Selbstpräsentation, das Navigieren von Netzwerken und Finanzierung.
Forschung
Im Rahmen meines Masterstudiums war ich mehrere Jahre als wissenschaftliche Hilfskraft in dem qualitativ ausgerichteten Forschungsprojekt be_smart tätig.
Mein Studium legte dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Forschungsmethoden und Projektmanagement. Anschließend habe ich im Kontext von Erasmus-Projekten Forschungsanteile im Bereich der qualitativen Sozialforschung übernommen (z. B. Interviewauswertungen, Falldarstellungen, teilnehmende Beobachtungen). Seit 2024 begleite ich zudem Bachelorarbeiten und deren Forschungsprojekte im Fachbereich Sozialwesen, insbesondere im Studiengang Soziale Arbeit.
Projektbeispiele
01/2021 Abschluss der Masterarbeit
“Theater im offenen Vollzug: Eine empirische Studie über Entwicklung und Einflussfaktoren der Selbstwirksamkeitserwartung weiblicher Inhaftierter innerhalb eines biografischen Theaterprojekts” (Qualifizierungsarbeit im Rahmen der Grounded Theory nach Strauß/Corbin)
03/2018-12/2020 – Be_smart
Das Forschungsprojekt be_smart untersucht Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung für die kulturelle Teilhabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit komplexer Behinderung. Im Fokus stehen digitale Entwicklungen in Musikproduktion und -rezeption sowie deren Möglichkeiten für mehr Teilhabe an musikalischer Bildung. Zentrale Forschungsfrage ist, welche Potenziale und Herausforderungen Musik-Apps für die Sicherung und Ausweitung kultureller Teilhabe bieten.
Publikationen
Nachfolgend finden sich eine Übersicht meiner Publikationen sowie wissenschaftliche und nicht so wissenschaftliche Beiträge.
Weinzierl, Miriam (2026): Theaterarbeit im offenen Vollzug – eine empirische Annäherung an die Schnittstelle Kulturelle Bildung und Soziale Arbeit
Weinzierl, Miriam (2021):Theater im offenen Vollzug – Eine empirische Studie über Entwicklung und Einflussfaktoren der Selbstwirksamkeitserwartung weiblicher Inhaftierter innerhalb eines biografischen Theaterprojekts. Unveröffentlichte Masterarbeit. Fachhochschule Bielefeld.
TraumZeitRisse: Kurzgeschichten (2024) Primero Verlag Wain
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Hier möchte ich Einblicke und Gedanken aus meiner theaterpädagogischen Arbeit rund um Theater, Kreativität und Gruppenprozesse teilen– viel Spaß beim Umsehen!
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